15. August 2017

am Arsch der Welt gibt’s Kuchen

Kürzlich haben Forscher in der Antarktis einen uralten Früchtekuchen gefunden. Der Kuchen wurde 1911 von Scott's „Northern Party Expedition“ in der Schutzhütte am Ridley Beach zurückgelassen. Er war in Papier eingewickelt in einer verlöteten Blechdose und die vergangenen 106 Jahre tiefgefroren; also ganz bestimmt noch essbar.

Ich habe mall nachgeschaut: Diese beiden Schutzhütten am Kap Adare sind noch älter als der Kuchen. Sie wurden 1898 von Carsten Borchgrevinks „Southern Cross Expedition“ gebaut. Und sie sind die ältesten Häuser in der Antarktis. Vorher wohnten hier lauter nichts und Pinguine.

Gestern hat Frau G. auch einen Kuchen gebacken. Und der schaute fast genau so aus, wie dieser Antarktiskuchen. Bloss mit ohne Pinguin-Beigeschmack und lauwarm statt frostig.

Wer übrigens mal vom Polarkuchen naschen möchte, der liegt hier; am Arsch der Welt: s71.3077, e170.1915.

2 Kommentare:

  1. Hallo Muger,
    kann es sein, dass die Jahreszahl (Bau der Hütten 1998) ein bisschen danebengegangen ist?

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